Kartoffelbrot by Zuckergewitter

Wie, es ist erst Januar? Wir müssen grillen, es gibt Kartoffelbrot!

So, ich wäre dann jetzt soweit für Sommer. Ich brauche nämlich dringend einen Grund, ordentlich Futter zum Grillen auf zu tischen.

Mit dabei wäre ein Brot, in das ich mich schon im vergangenen Dezember schockverliebt habe, als ich nach „auf die Hand“-tauglichen Rezepten gesucht habe.

Kartoffelbrot by Zuckergewitter

Bei der Probeverkostung war schnell klar: Es ist perfekt als Grillbeilage. Man kann es schon Stunden vorher vorbereiten und dann fix passend in den Ofen schieben. Und man kann die Zutaten schon längere Zeit zuhause horten, bevor sie dann zur spontanen Grillsause zum Einsatz kommen. Oder man backt es gleich am Tag zuvor und backt es dann nur noch einmal kurz zum Essen auf. Oder oder oder.

Klingt perfekt oder? Jedenfalls für Leute wie mich, die immer quakend in der Gegend herum stehen, sobald die Gäste da sind und dann zwei Minuten bevor das Grillgut fertig ist, das Brot in den Ofen schmeißt. Oder es schon recht früh in den Ofen schiebt, dann aber da vergisst. So viel zum Thema Multitasking, davon hab ich definitiv kein Löffelchen ab bekommen.

Kartoffelbrot by Zuckergewitter

Idiotensicher heißen diese Rezepte bei uns und sowas kann doch jeder gebrauchen, also los gehts mit dem Rezept (hier gefunden), welches ich allerdings halbiert und in einer Auflaufform gebacken habe. Und sollte ich erwähnen, dass ich den Teig abends gemacht und dann vergessen habe? Am nächsten Morgen gings ihm aber immernoch gut unter seinem Deckchen aus Frischhaltefolie. Vielleicht sollten wir es umbenennen in Chaotenbrot? Naja, hier wäre dann erstmal das Rezept unter seriösem Namen.

 

Kartoffelbrot

RezeptPDF

 

 

500g Mehl
450ml lauwarmes Wasser
100g Kartoffelpürreepulver
1 TL Salz
1 TL Zucker
1 Tütchen Trockenhefe
Olivenöl zum Bestreichen
Kräuter o.ä. zum Bestreuen

Die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel gut durchmischen, das geht prima mit der Hand. Das Wasser dazu gießen und kräftig durchkneten, bis ein homogener, noch leicht klebriger Teig entstanden ist.  Die Schüssel so abdecken, dass der Teig nicht austrocknen kann (ich nehme Frischhaltefolie) und für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen. Man kann ihn aber ruhig deutlich länger dort lassen, bei meinem ersten Versuch waren es gleich 8 Stunden und das Ergebnis war super. Also keine Eile an dieser Stelle.

Nach der Ruhezeit ein Backblech oder eine passende Form vorbereiten und den Ofen auf 220°C Ober-Unterhitze vorheizen.

Den Teig kann man jetzt, wenn man möchte, mit Hilfe von Mehl ausrollen. Ich ziehe ihn einfach mit den Händen grob in die richtige Form und drücke ihn dann in der Backform zurecht. Ihr solltet dabei darauf achten, dass der Teig überall einigermaßen gleichmäßig dick ist, damit er später auch gleichmäßig durchgebacken ist.

Bevor der Teig aber in den Ofen darf, bekommt er noch sein Finish. Mit dem Stiel eines Kochlöffels gleichmäßig verteilt Vertiefungen drücken und dann großzügig  mit Olivenöl bepinseln. Dabei nicht knausern, das Öl sollte die Vertiefungen im Teig füllen.

Zum Schluss kann man super die Geschmacksrichtung des Brotes beeinflussen. Ich habe mich für schlichtes Kräutersalz und ein bisschen Pfeffer entschieden.

Kartoffelbrot by Zuckergewitter

Das Brot muss jetzt gute 10 Minuten in den Ofen, danach wird die Temperatur auf 195°C runter gedreht und weitere 15 Minuten gebacken, bis es goldbraun ist.

Leeeecker, sag ich nur. Müsst ihr unbedingt nachmachen!

 

Sonnige Grüße, Caro

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