liebsteraward by Zuckergewitter

Liebster Award – und das gleich zwei Mal – ick freu mir!

Ihr Lieben, vor Kurzem flatterten mir kurz hintereinander zwei Kommentare ins Postfach, über die ich mich besonders gefreut habe. Ich bin nämlich gleich zwei Mal für den Liebster Award nominiert worden.

Liebster Award? Was isn das? Pokale oder nette Medallien gibt es nicht, vielmehr ist es ein Ausdruck von Wertschätzung unter jungen Bloggern. Denn gemeinsam sind die Küken stark, will heißen, man verhilft einander zu einer Reichweite, die man so früh einfach alleine noch nicht haben kann. Ich finde, dass das eine schöne Sache ist, denn wir machen das ja alle nicht deshalb, weil wir gern unsere Ruhe haben wollen.

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Wie funktioniert das Ganze also? Ein lieber Mensch, der selbst nominiert wurde, beantwortet 11 Fragen, die ihm gestellt wurden und nominiert seinerseits eine Auswahl von Blogs, die bisher eine geringe Leserzahl haben. Diese Nominierten bekommen von ihm 11 neue Fragen gestellt und entscheiden sich dann hoffentlich, diese in einem eigenen Blogpost zu beantworten. Dann wählen sie wieder einige Blogs aus und immer so weiter.

Nominiert wurde ich von der liebe Clarimonde von Lady Windermere’s Pan und dem zauberhaften Fräulein Zuckerbäckerin, Merci.


Clarimonde hat mich gefragt:

1. Woher kommt der Name deines Blogs?

Eigentlich müsste man sagen, der Name kommt von einer schlechten Eigenschaft von mir. Wenn ich in der Küche unterwegs bin, bin ich oft wie ein kleiner Wirbelsturm. Wer da im Weg steht, wird gerne mal über den Haufen gerannt oder angemeckert. Unterhaltungen kann man da auch nicht so richtig mit mir führen. Lässt man mich in Ruhe, poltere ich so vor mich hin und am Ende ist dann auch wieder Sonnenschein.
Bei einem Brainstorming mit einer Freundin kamen wir dann auf den Vergleich mit einem Gewitter und es passt ganz einfach total gut. Beim Backen polterts und danach kommt die Sonne raus.

 

2. Wie sieht für dich ein perfekter Freitagabend aus?

Hmmmm, das ist schwierig. Auf jeden Fall muss ich schonmal nicht arbeiten, sondern hatte seit dem Nachmittag Zeit, ein bisschen aufzuräumen und etwas Leckeres zu zaubern. Ich glaube, am liebsten ist es mir wirklich, einen gemütlichen Abend mit Freunden oder Familie auf dem Sofa zu verbringen. Einen schönen Film schauen oder einfach nur quatschen. Da fühle ich mich rundum wohl.

 

3. Hast du schon mal einen Liebesbrief bekommen?

Ohhh ja, lang ists her. Das war in der vierten Klasse, als wir auf Klassenfahrt auf einem Reiterhof waren. So ein klassisches Zettelchen mit Ja, Nein und Vielleicht und mit im Umschlag war ein kleiner Anhänger. So im Nachhinein wirklich total niedlich.
Und  von meinem Lieblingsmenschen hab ich schon öfter einen Brief bekommen. Traummann oder?

 

4. Was ist deine Lieblingszeitschrift?

Ich glaube, da gibt es keine spezielle Lieblingszeitschrift. Es gibt ein paar Exemplare, die aber zum Pflichtprogramm gehören. Dazu gehören die Lecker Bakery und die Lisa Sweet Dreams, die muss ich auf jeden Fall haben und kaufe sie auch immer, ohne vorher rein zu schauen.

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5. Was wird es bei dir in der Küche nie geben?

Das ist leicht: Innereien und Meeresfrüchte. Innereien finde ich ganz ehrlich gesagt einfach nur eklig, die habe ich immer nur meinem Hund zuliebe gekauft. Einmal die Woche gab es meist Hühnerherzen oder etwas ähnliches. Ich würde aber nie auf die Idee kommen, das selbst zu essen, nein nein nein. Gleiches gilt für Meeresfrüchte. In unserem Wohnzimmer steht ein ziemlich großes Aquarium, in dem ein ganzes Völkchen Garnelen wohnt, da kann ich ihre Kollegen doch nicht essen, das geht nicht!
Ansonsten bin ich aber extrem tolerant in Bezug auf das Essen anderer Leute. Ich selbst bin leider ein kleiner Mäkler, aber solange ich es nicht selbst essen muss, ist alles gut.

 

6. Was ist dein Lieblingswort?

Ich weiß nicht, ob es so richtig ein Lieblingswort ist, aber wenn Freunde und Bekannte von mir am Anfang einer Kurznachricht „Huhu“ lesen, dann weiß glaube ich jeder, dass das nur von mir sein kann. Das schreibe ich schon seit ungefähr immer, vor alle Nachrichten.

 

7. Auf welche Jahreszeit freust du dich am meisten?

Eindeutig auf den Frühling. Ich liebe es, wenn man draußen jeden Tag etwas Neues entdeckt. Wo am einen Tag noch grau in grau ist, kann am nächsten Tag schon etwas gewachsen sein. Die Vögel zwitschern wieder und es riecht immer frisch. Es geht doch nichts über den Übermut, der einen packt, wenn die Sonne raus kommt und man sich tollkühn mit einem Kaffee nach draußen setzt, weil ist ja jetzt wieder warm. Und nach 5 Minuten ist es einfach doch noch furchtbar kalt.

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8. Welches ist dein Lieblingskochbuch?

Ich weiß, Eigenlob und so, aber die ehrliche Antwort ist: mein eigenes. Vor einigen Jahren hat mein Vater mir und meinen Schwestern von einer Reise nach Indien Bücher mitgebracht. Der Einband ist aus hangeprägtem Leder und einfach nur wunderschön. Ich wusste sofort, dass da meine liebsten Rezepte rein kommen und so ist es auch passiert. Heute sind schon auf über 100 Seiten meine Lieblingsrezepte gesammelt, inklusive Teig- und Soßenflecken auf den Lieblingsrezepten.

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9. Hast du heimliche Junkfood-Schwächen?

Also, im Sinne von Fast Food vom großen M kann ich wohl von mir sagen, dass ich die eigentlich nicht habe. Hin und wieder habe ich schon mal Lust drauf, aber würde mir jemand in dem Moment etwas selbst gemachtes anbieten, würde ich wohl immer letzteres nehmen. Meist sind solche Schwächen nämlich durch akute Kochunlust ausgelöst, ich bin einfach nur zu faul, es selbst zu machen.
Was ich aber tatsächlich ziemlich häufig mal esse, sind die fertigen Kräuterbutterbaguettes – nich lachen jetzt! Die sind so schön schnell in den Ofen geschoben und sie machen zuverlässig satt. Genau das richtige für Tage, an denen morgens Uni und abends arbeiten ansteht.

 

10. Woher bekommst du die Ideen für deinen Blog?

Förmlich von überall. Vor allem natürlich durch das Internet (aka Pinterest *hüstel*) und andere Blogs. Aber auch beim Einkaufen, aus vorhandenen Büchern, Gesprächen, dem Anschauen alter Bilder und mittlerweile werde ich auch manchmal konkret angesprochen, ob etwas nicht vielleicht ein Rezept für Zuckergewitter wäre. Auf diesem Weg komme ich dann durchaus mal an ein authentisch neuseeländisches Kuchenrezept, das finde ich total klasse. Besonders durch den Gedanken, dass sich etwas für einen Blogbeitrag eignen könnte, bin ich viel experimentierfreudiger geworden.

 

11. Für was bist du nie zu alt?

Die Antwort auf diese Frage ist so klar bei mir, die käme sogar beim Wecken nachts um 3 wie aus der Pistole geschossen: Disneyfilme. Ich oute mich ohne jedes Schamgefühl, ich liebe diese Filme einfach. Egal ob alt oder neu. Ich weiß, wohin ich nach Nimmerland abbiegen muss, wenn mir die Worte fehlen, drücke ich meine Gefühle einfach mit „Superkalifragilistikexpialigetisch“ aus, Gabeln heißen eigentlich Dingelhopper und ich weiß, dass es Menschen gibt, die es wert sind, dass man für sie schmilzt.
So, bevor hier noch jemand denkt, die schnappt gleich über, höre ich mal auf. Nein wirklich, ich bin ein Disney-Kind und deshalb wird bei mir auch bald eine Serie zum Thema Essen aus den Filmen starten. Dazu habe ich mir schon eine ganze Menge überlegt, bald gibt es dann auch mehr dazu.

 

stern_band by Zuckergewitter

 

Und die Fragen der Zuckerbäckerin waren:

1. Wie kamst du zum Bloggen?

Anfang 2013 bin ich durch Zufall auf den ersten Foodblog gestoßen und dann wars um mich geschehen, mich hatte ganz böse das Blogfieber gepackt. Und mit dem stundenlangen Durchforsten von Blogs kam natürlich auch die Backlust. Ich habe schon immer gerne gebacken, aber immer nur zu Anlässen. Das hat sich dann geändert und mit größeren Kuchenmengen brauchte ich dann auch irgendwie mehr Abnehmer. Also hab ich angefangen, ihn an Freunde zu verteilen, wann immer sich die Gelegenheit bot.
Und mit dem Backen und Verteilen kam auch das Fotografieren. Diese Bilder habe ich dann auf Facebook gepostet und wurde immer mal wieder darauf angesprochen, nach den Rezepten gefragt. Irgendwann dachte ich dann, hey, vielleicht gibt es ja noch mehr Leute, denen es gefällt, was du da tust.

 

2. Was gefällt dir am Bloggen und Backen/Kochen am meisten?

Definitiv das Feedback, wenn jemand etwas von mir nachgebacken hat oder eine neue Kreation probiert. Mein Lieblingsmensch witzelt immer über meinen übertrieben erwartungsvollen Blick, wenn ich ihm beim Probieren zuschaue.
Von so einigen Freunden und Bekannten weiß ich, dass sie hin und wieder hier vorbei schauen (winke winke 🙂 ) und wenn sie mich dann von sich aus darauf ansprechen, dass sie ein Rezept ausprobiert haben und es ihnen geschmeckt hat, dann freue ich mich total. Denn genau dafür ist diese Seite ja auch gedacht.

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3. Hattest du auch mal Zweifel? Und warum?

Klar hat man Zweifel. Warum sollte man jetzt mit dem drölfzigtausendsten Foodblog irgendwen interessieren? Ist es nicht ein bisschen affig, einen Kuchen hinzustellen und zu schreien „Guckt mal alle, wie toll ich das gemacht hab!“  Aber auch, wenn ich jetzt erst seit knapp zwei Monaten mit Zuckergewitter online bin, es ist schon total zur Leidenschaft geworden. Es macht unheimlich viel Spaß, sich mit anderen Leuten auszutauschen, den Kuchen ganz besonders hübsch zu dekorieren und die Fotos zu schießen. Meine Zweifel sind jedenfalls wie weg geblasen!

 

4. Hast du ein Lieblingsbackbuch (Kochbuch)?

An der Stelle verweise ich mal nach oben, zu Frage 8 von der Lady.

 

5. Womit vertreibst du dir sonst so die Zeit?

Im Leben 1.0 beschäftigen mich vor allem Uni und Job. Die relativ begrenzte Freizeit verbringe ich am Liebsten mit Freunden, Familie und natürlich meinem Lieblingsmenschen oder ich gehe meiner ausgeprägten Pinterestsucht nach. Hin und wieder fallen mir mal meine Strick- oder Häkelnadeln in die Hand, dabei kann man nämlich unheimlich gut Filme schauen.

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6. Welche Ziele hast du für dich und auch deinen Blog?

Eigentlich finde ich es jetzt schon ziemlich toll. Ich freue mich über jeden neuen Follower, über jeden Kommentar und Klick. Für mich darf das ruhig einfach so weiter gehen. Menschen erreichen und mit leckeren Rezepten eine Freude machen und ganz nebenbei auch viele liebe Menschen kennen lernen, das möchte ich gern.

 

7. Bei welchem Rezept hast du fürchterlich versagt (hihii)?

Es gibt sogar ein Rezept, bei dem ich jedes Mal versage: Hähnchen in Kokossauce mit Pfirsichen und Reis. Bin ich jetzt selbst nicht so der große Fan von, nur mein Lieblingsmensch möchte es so gerne mal essen, aber bei jedem Versuch ist es einfach nur Bäh. Vielleicht sollte ich mich einfach mal an ein Rezept halten, daran könnte es rein theoretisch liegen. Ist jetzt aber nur so eine Vermutung…..
Ganz aktuell habe ich übrigens letztens erst versagt. Eine Mohn-Marzipan-Riesenschnecke sollte es werden, ein Desaster ist es geworden. Obwohl sie von außen schon total gut aussah, muss sie innen noch nicht gar gewesen sein, ist also total eingefallen. Die Mohnfülle, die ich benutzt habe, war einfach nur eklig, vermutlich nicht mehr gut. Extra für diesen Beitrag habe ich aber trotzdem ein Foto gemacht.

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8. Welche Tipps kannst du anderen (Jung)Bloggern geben?

Lasst euch nicht ärgern von Leuten, die eure Idee von einem eigenen Blog dämlich finden. Die wird es immer geben, egal was man macht.
Was aber wirklich hilfreich ist, ist jemand, der einem helfen kann, wenn mal was schief geht. Vor allem, wenn man technisch nicht so begabt ist. Und nicht nur Hilfe finde ich wichtig, sondern auch jemand, mit dem man sich austauschen kann.
Meine letzte Theorie: Wenn man versucht, den Stil von diesem und jenen anderen tollen Blog nachzuahmen, dann merken die Leser das auch. Für mich selbst ist es auch immer eine Mischung aus Leserlichkeit (Rechtschreibung, Optik, strukturierte Beiträge) und dem Gefühl, dass da jemand schreibt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, die einen Blog lesenswert macht.

 

9. An welchem Rezept willst du dich noch versuchen?

Ach, das ist so viel. Ich möchte Eis selbst machen und dänische Plunder und Handpies und Regenbogentorte und Beignets und noch tausend andere Sachen. Ich darf gar nicht drüber nachdenken, wie viele Rezepte ich unter meinem Couchtisch schon gehortet habe…

 

10. Was und wer inspiriert dich?

Eigentlich alles um mich herum. Ich bin ein totaler Augenmensch und deshalb inspiriert mich auch alles, was ich sehe. Pinterest, andere Blogs, Rezepteseiten, mein Bilderarchiv, mein Kühlschrank. Alles, wo ich mir Essbares und schöne Dinge angucken kann.
In allen anderen Lebenslagen ist meine älteste Schwester eine große Inspiration für mich, vor allem wenn es darum geht, Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Ich weiß, dass ich immer eine ehrliche Antwort von ihr bekomme und das finde ich verdammt viel wert!

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11. Beschreibe dich selbst mit 5 Worten!

Ich bin ein totaler Süßschnabel, meistens leicht bis mittelmäßig zerstreut, emperimentierfreudig, sehr sehr tierlieb und leider allzu oft ein Drückeberger (fragt unseren Keller…) – puuuuuh, das war ganz schön schwierig zum Schluss!

 

Sooooo, und jetzt darf ich das Zepter an folgende Blogs weiter reichen:

Venda und ihre Zuckerwerkstatt

Katrin aus der Fruchtkombüse

Katharina vom Wienerbrød

Caro von Caros Küche

Julia von Stilblume

 

 

Die Regeln für euch sind:

– Verweise auf die Person, die dich für den Liebsten-Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel

– Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, gestellt hat

– Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 200 Follower haben

– Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen

– Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award-Blog-Artikel

– Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel

 

Und meine Fragen an euch sind:

1. Hast du einen Traum, der nichts mit deinem Blog zu tun hat?

2. Was war der entscheidende Impuls mit dem Bloggen zu beginnen?

3. Bekommst du Unterstützung von Freunden und Familie?

4. Was war als Kind dein Traumberuf?

5. Was wäre das ideale Haustier für dich?

6. Hast du ein absolutes Lieblingsrezept oder -lebensmittel?

7. Strandurlaub oder Wandertour? Und warum?

8. Mit wem würdest du gern mal in der Küche stehen?

9. Gab es einen besonderen Glücksmoment in deinem Leben?

10. Welche Disneyfigur passt am ehesten zu dir und warum?

11. Was heitert dich zuverlässig auf, wenn es dir mal nicht so gut geht?

 

 

Uff, das wird vermutlich für lange, lange Zeit der längste Post sein, den ich je geschrieben habe. Ich hoffe, ihr habt bis zum Schluss durchgehalten und seid nicht mitten drin weg geschnarcht.

 

Sonnige Grüße, Caro

9 Kommentare

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