die schnellsten Rumkugeln | Zuckergewitter.de

Ein schokoladiges Trio zum 1. Advent

Morgen kommt der Weihnachtsmann, lalalaaa… ach nee, zu früh, hihi.

Aber: heute ist der erste Advent, der offizielle Countdown für Weihnachten hat also angefangen und mit ihm auch die höchstoffizielle Kekssaison. Jetzt darf gebacken werden bis zum Umfallen und damit ihr dafür auch die nötigen Rezepte habt, habe ich schon ein bisschen vorgearbeitet.

Zuerst aber noch der kleine Hinweis: Die Gewinner des Deli Reform Give Aways findet ihr hier gaaaanz am Ende. Herzlichen Glückwunsch an euch drei!

In meinem Säckle sind heute ganze drei Rezepte für schokoladige Leckereien, mit denen ihr euch schonmal ein bisschen austoben könnt. Wem das noch nicht reicht, für den hätte ich eine kleine Zeitreise zu meinen allerersten Blogbeiträgen in der letzten Weihnachtszeit. Es gab Zimtkekse, vegane Bananenplätzchen, herrlich nussige Mandel- und Haselnusskugeln und mein geliebtes Rezept für einfache Ausstecherle von meiner Omi.

Damit lässt sich doch schon ordentlich was anfangen oder was meint ihr? Zu genau diesen vertrauten Rezepten werde ich auch dieses Jahr wieder greifen. So bleibt die Weihnachtsbäckerei entspannt und der Lieblingsmensch ausreichend mit Keksen versorgt.

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Wir starten mit einem Rezept, das – mal wieder – super für ganz Faule ist. Ich habe damit einen eingefrorenen Biskuitboden verarbeitet, der mir im Gefrierfach zu viel Platz weg genommen hat. Es gibt Rumkugeln und wenn man sie sich mal genauer betrachtet, sind die eigentlich nichts anderes als Cake Pops für Erwachsene. Da wandert dann noch ein ordentliches Schüsschen Rum mit in den Kuchenmatsch, aus dem dann später die zart schmelzenden Kugeln gerollt werden.

Ich hatte vorher noch nie Rumkugeln gemacht, deshalb kam mir dieses Rezept genau recht. Wer möchte, kann das Rumaroma natürlich durch das ein oder andere Löffelchen richtigen Rum ersetzen, da muss jeder selbst entscheiden.

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Express-Rumkugeln

RezeptPDF

 

 

für ca. 40 Stück

1/2 Tütchen Pulver für Mousse au Chocolat
125ml Milch
1 Schoko-Biskuitboden
1/2 Fläschen Rumaroma
150g Schokoladenstreusel

Aus Milch und Pülverchen nach Packungsanweisung eine Mousse au Chocolat mixen. Den Biskuit in eine große Schüssel bröseln und versuchen, ihn möglichst fein zu bekommen, sodass keine großen Stücke übrig bleiben.

Dann die Mousse und das Rumaroma dazu geben und alles mit den Händen verkneten. Eventuell einen kleinen Teil vom Kuchen zurück behalten, damit man so die Konsistenz vom Teig noch beeinflussen kann. Der Teig sollte gut aneinander haften, aber nicht mehr klebrig sein.

Daraus jetzt kleine, etwa walnussgroße Kugeln formen und auf ein Brett oder Blech legen. Dieses am besten mit Folie oder Backpapier auslegen, damit die Kugeln nicht fest kleben. Die fertigen Kugeln in den Schokostreuseln wälzen, sodass sie rund herum ummantelt sind und kurz kalt stellen.

Die Kugeln lassen sich am besten aufbewahren, wenn man sie einzeln in Pralinenpapierchen legt, dann kann man sie auch übereinander schichten.

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Mhhh, so lecker! Aber Pause gemacht wird noch längst nicht, es geht direkt weiter zum nächsten Rezept. Ein Rezept, das nach langer Zeit mal wieder einen deutlichen Daumen hoch vom Lieblingsmenschen bekommen hat. Dass wir uns nicht falsch verstehen, es gibt schon ziemlich oft großen Beifall für meine Werke, aber mit Schokokeksen, da bin ich noch nicht so ganz auf seiner Wellenlänge angekommen.

Schoko-Frischkäse-Cookies | Zuckergewitter.de

Irgendwie ist da nie alles ganz richtig mit, wenn ich dann doch mal versuche, seine Schoko-Keks-Sucht mit selbstgebackenen Keksen zu besänftigen, anstatt vom Einkaufen welche mitzubringen. Mal sind sie zu herb, dann wieder nicht schokoladig genug, hmpf.

Jetzt hab ich aber endlich ein Rezept gefunden für die schokoladigsten, lecker chewigen Cookies, die ich je gegessen habe. Das Geheimnis ist der Frischkäse im Teig. Dadurch werden die Kekse so feucht, dass sie richtig glänzen. Und er sorgt dafür, dass die Kalorienzahl trotzdem nicht durch die Decke geht. Ein echter Traum für alle, die es weich und schokoladig mögen.

Ohne die weihnachtlichen Gewürze eignet sich dieses Rezept dann auch für ganzjährige Keksorgien.

Schoko-Frischkäse-Cookies | Zuckergewitter.de

 

 

chewy Schoko-Frischkäse-Cookies

RezeptPDF

 

 

für 24 Stück (Quelle)

25g Zartbitterschokolade
75g weiche Butter
125g brauner Zucker
1 Prise Salz
100g Frischkäse
1 Tl Vanilleextrakt
1 Ei
100g Mehl
20g Kakao
1/2 Tl Zimt
1/2 Tl Spekulatiusgewürz
1/2 Tl Backpulver
50-100g Vollmilchschokolade

Den Backofen auf 190°C Ober-Unterhitze vorheizen und zwei Bleche mit Backpapier auslegen.

Die Zartbitterschokolade schmelzen und beiseite stellen. Die Butter mit Zucker, Vanille und Salz mit dem Handmixer schön cremig rühren. Die geschmolzene Schokolade, den Frischkäse und das Ei dazu geben und verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist.

Nun alle übrigen Zutaten außer der Vollmilchschokolade dazu geben und so lange verrühren, bis sich alles zu einem zähen Teig vermischt hat. Mit zwei Teelöffeln kleine Portionen abstechen und auf die Bleche setzen. Ich habe 12 Stück pro Blech gemacht.

Für 8-10 Minuten in den Ofen schieben und danach auf einem Gitter auskühlen lassen. Die kalten Cookies noch mit geschmolzener Schokolade bestreichen. Die Menge richtet sich nach euren persönlichen Vorlieben, 50g reichen für einen kleinen Klecks wie auf den Bildern.

Schoko-Frischkäse-Cookies | Zuckergewitter.de

Die Kekse bleiben ganz weich, wie ein kleiner Minikuchen. Erste Reaktion vom Lieblingsmenschen: undefinierbare Laute, die er später in Form von „megageil“ konkretisiert hat. Die werden sowas von wieder gemacht!

So, und nach den ganzen weichen Kugeln und Cookies muss ich jetzt noch was zu beißen haben. Was gibt es da besseres als Cantuccini, gahaaar nix! Ich war ja erstmal skeptisch, als ich gesehen habe, dass diese Kekse zwei Mal gebacken werden und die erste Reaktion, die man im Gespräch erstmal bekommt, ist immer dieselbe: Wie Zwieback? Jawoll, wie Zwieback.

Weihnachts-Cantuccini mit Haselnüssen | Zuckergewitter.de

Aber so kompliziert und langwierig sich das anhören mag, ein und dasselbe Blech Kekse zwei Mal zu backen, es dauert wirklich nicht so lange. Zwischen den Backgängen kann man prima etwas anderes machen und die Kekse fertig backen, wenn man gerade wieder Zeit dafür hat. Sehr geduldige Kekse also, die den etwas höheren Aufwand mehr als wett machen, wenn man sie erstmal probiert hat.

Wir haben beim Familientreffen die ganze Dose Kekse platt gemacht. Wie ich ja immer sage: Es gibt kein größeres Kompliment an Köche und Bäcker als leere Teller, Töpfe und Keksdosen!

Weihnachts-Cantuccini mit Haselnüssen | Zuckergewitter.de

 

 

Weihnachtscantuccini

RezeptPDF

 

 

für ca. 50 Stück (Quelle)

225g Mehl
25g Kakao
175g Zucker
1 Tütchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Tl Backpulver
1 Tl Spekulatiusgewürz
25g Butter
2 Eier
2 El Wasser
12 Tropfen Rumaroma
200g ganze Haselnüsse oder Mandeln

In einer Rührschüssel Mehl, Kakao, Zucker, Vanillezucker, Salz, Backpulver und Spekulatiusgewürz miteinander vermischen. Dann Butter, Eier und einen Esslöffel Wasser dazu geben und mit den Knethaken vom Rührgerät zu einem Teig kneten. Eventuell noch den zweiten Löffel Wasser dazu geben, aber der Teig sollte in etwa ein klebriges Monsterchen sein, das einen nie wieder loslassen möchte.

Dazu kommen jetzt noch die Nüsse, einfach grob unterarbeiten. Den Teig dann auf ein Stück Frischhaltefolie bugsieren und darin eingewickelt eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Dann den Teig aus dem Kühlschrank holen und in vier bis fünf Teile aufteilen und zu langen Würstchen formen. Das muss nicht besonders gleichmäßig aussehen, dafür sind zu viele Nüsse im Teig. Hauptsache ist, dass die Teigwürste ungefähr die gleiche Dicke haben, ca. 4cm breit. Nun gehts für ca. 12-15 Minuten in den Backofen.

Danach dürfen die „Brote“ erstmal abkühlen, bevor sie in die typische Cantucciniform geschnitten werden. Einfach wie ein Baguette etwas schräg in Scheiben schneiden und mit der Schnittseite nach oben zurück aufs Blech legen. Bei mir haben nicht alle auf ein Blech gepasst, den Rest dann auf einem weiteren Blech verteilen.

Die Bleche nacheinander nochmal für 8-10 Minuten zurück in den Ofen schieben und die Cantuccini auf einem Gitter auskühlen lassen.

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Meine Lieben, ich wünsche euch noch einen wunderbaren ersten Advent, macht es euch schön im Schein der ersten Kerze!

 

Sonnige Grüße, Caro

 

6 Kommentare

  • Katja von Stilettos & Sprouts

    Oh wie guuut die aussehen! 🙂 Lecker!
    Ich bin natürlich Fan von den Rumkugeln = Bällchen. Da schlägt mein Herz ja höher. Wobei ich sagen muss, auch diese Kekse sehen verboten gut aus. Die glänzen ja wirklich.
    Ich hab natüüürlich noch gar nicht gebacken und werde es wahrscheinlich auch nicht machen. Jaaa, schlimm, so was gehört sich nicht als Blogger, gell. Aber ich mach es einfach nicht gerne. Und dann bleibt mir auch keine Zeit, weil ich ja entweder was Käsiges kochen muss oder Glühweintrinken muss 😀 Da hat man es auch nicht leicht, nicht wahr? 😉 hihihihi
    Liebe Caro, ich wünsch Dir ne tolle Woche!
    Allerliebste Grüße
    Katja

    • Caro

      Ach Quaaaaark, wenn man nicht gerne backt, dann ist das halt so. Wir können ja auch alle nicht nur Kuchen essen 😀 Hin und wieder muss es mal ne Käsesuppe oder sowas sein 😛
      Vielleicht mache ich das auch nur, weil ich keinen Glühwein mag, da bleibt halt mehr Zeit für die Kekse, höhö 😀

      Dir auch eine feine Woche, liebste Katja! <3

  • Tulpentag

    Lecker lecker! Ich als Schokofan finde das gesamte Trio toll und würde jetzt alle drei Varianten gern bei dir in Auftrag geben 😀 Ich hab dieses Jahr auch wieder viel gebacken. Ich mach das total gern. Ich esse allein den Teig schon total gerne 😀
    Lieben Gruß,
    Jenny

  • solenja

    ohaaaaaar, mensch! ich seh das erste und denke „ah, lecker, das mach ich“ scrolle weiter „oh, noch etwas, nein DAS mache ich“ und so gehts immer weiter 😀 Auuuuuufhören!! Hihi, nein, bitte weitermachen, das klingt alles unverschämt lecker, genau meine Geschmacksrichtungen und ich im Ürbigen will ich deine wunderschöne goldene Schale haben 😀

    Allerliebst, deine Solenja♥

    • Caro

      Hihihi, so gehts mir auch immer. Ich seh was und denke nur „Gib her!“ und beim nächsten auch und beim nächsten 😀
      Öhhh, nee, meine Schale geb ich nicht her, die war ein Trödelfund und ich liebe liebe liebe sie 🙂 Alternativ könnte ich noch mehr Fotos von ihr machen 😀

      Liebste Grüße, Caro

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